Visualization

Was sind die Prinzipien gelungener Datenvisualisierung?

Prinzip 1: Auf das Wesentliche reduzieren

Diese Grafik zeigt den durchschnittlichen Gewinn für verschiedene Produkte. Die Daten sind mit Punkten und nicht etwa mit Balken dargestellt. So wird möglichst viel Information mit möglichst wenig "Tinte" (Tufte) dargestellt. Darüber hinaus könnten Balken irre führen, da sie u.U. Werte umschließen, die gar nicht in den Daten voliegen. Beachten Sie auch, dass die Reihenfolge der Gewinne sortiert ist, um die starken Produkte einfach identifizieren zu können.

Prinzip 2: Vergleiche fördern

In diesem Datensatz (Quelle) ist die Arbeitszufriedenheit anhand von vier Maßen in verschiedenen IT-Firmen dargestellt.  Die Darstellung ermöglicht den Vergleich der Firmen in den Variablen. Hier ist die Verwendung von Balkendiagrammen visuell auch angebracht. Ein erster Blick lässt darauf schließen, dass es zwischen Arbeitszufriedenheit und Arbeitssinn einen Zusammenhang gibt: Hohe Werte in der einen Variablen gehen tendenziell mit hohen Werten in der anderen einher.

Prinzip 3: Zoomen ermöglichen

Diese Zeitreihe zeigt mehrere Hundert Informationen mühelos in einer Grafik ohne das Betrachter überfordert ist und ohne das das Diagramm unübersichtlich wirkt. Ein Beispiel für eine gelungene Visualisierung. Die Farbwahl ist kontrastierend, aber nicht schreiend - ein weiteres Prinzip der Datenvisualisierung.

 

Ein Circos-Diagramm ist ein weiteres Beispiel eines Diagramms, das gleichzeitig sowohl einen Überblick als auch eine Fülle von Details vermitteln kann.

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